| Flo hat Folgendes geschrieben: |
Da ja im Moment viel über Leistungsförderung diskutiert wird, möchte ich hier nochmal einen kleinen Aufruf an leistungsorientierte BMXer stellen.
Also wer Interesse hat BMX als Leistungssport zu betrieben, hat immer die Möglichkeit sich an der Lausitzer Sportschule (Klasse 7 - 13) zu bewerben. Es gibt bei uns auch Förderprogramme für Sportler, die nicht mehr zu Schule gehen ( Bundeswehr, Bundespolizei, Ausbildung usw.) So wie es aussieht werden ab nächsten Jahr auch alle Fahrt- und Hotelkosten, sowie Meldegebühren bezahlt werden. Ein Bus der ausschließlich der BMX Trainingsgruppe zur Verfügung steht haben wir auch. Auch Stellung von Rennrädern und Bahnrädern wird kein Problem sein.
Internatskosten inklusive Verpfelgung sind ca. 180 Euro im Monat.
Hinzu kommt, dass ab August ein zweiter hauptamtlicher Trainer an der Lausitzer Sportschule eingestellt wird, dieser übernimmt dann den Nachwuchsbereich bis zu Jugend Klasse.
Wer also Interesse hat kann mir einfach ein PM schicken.
Gruß
Florian Ludewig |
Sehr geehrter Herr selbsternannter Bundestrainer (oder wie darf man Sie betiteln, nachdem offiziell vom BDR, der Posten als vakant ausgezeichnet ist?),
ich habe die Diskussion über den Leistungsrückstand der deutschen BMX-Gemeinde ggü. anderen Nationen lange verfolgt und mich auch in diversen Threads in der Lounge hierzu auch geäußert. Es ist sicherlich wichtig und richtig, dem Personenkreis in Deutschland, der förderungswürdig ist, entsprechende Möglichkeiten der Förderung in Form von Leistungszentren zu bieten. Sie mit Ihrer Trainingsgruppe bieten diese Möglichkeit angeblich gem. o.s. Eintrages in der Lounge an. Ich habe die Ergebnisse Ihrer Arbeit und ihre Schützlinge in div. Bundesligarennen beobachten können. Ausschlaggebend hier meine Meinung öffentlich kundzutun, waren letztendlich die Rennen von Esselbach.
Erschreckend wie sich Ihre Schützlinge hier präsentieren.
In einer nie dagewesenen Form von Arroganz und Überheblichkeit fegen Ihre Schützlinge über die BMX-Bahnen Deutschlands und hinterlassen neben verbrannter Erde (zahlreiche Opfer) mehr als einen faden Beigeschmack.
Bsp. zu Arroganz und Überheblichkeit:
Insbesondere in der Klasse Jugend hatte man den Eindruck am Sonntag, ein wie unter Drogen stehender Hampelmann macht sich im Vorstart und am Starthügel wild gestikulierend lustig über Gegner (im für ihn wahrsten Sinne des Wortes) und beäugt seine potenziellen Opfer für den anstehenden Lauf.
Weiterhin durchgängiges, permanentes Abkapseln von sonstigen Mitfahrern, keinerlei faire sportliche Gesten im Ziel, kein Abklatschen, kein Verweilen im Zielbereich vor Plazierungsschildern.
Damit kann man ja noch leben, aber da gibt es ja noch das Gebaren auf der Bahn...
Bsp. verbrannte Erde:
Sie haben das Glück, dass derzeit vermutlich blinde, vor Gleichgültigkeit strotzende, achselzuckende, alles duldende WAVs in den Bundesligarennen eingesetzt sind und dass (unparteiische?) Familienangehörige Ihrer Schützlinge die Mehrzahl der Streckenposten besetzt halten. Anders kann ich mir die Nichtahndung von mind. 3-4 Vorfällen in Esselbach (Kurve 2 und anschließende Gerade) nicht erklären. Sie werden anbringen, dies war gesunde internationale Härte oder vielleicht größtenfalls maximal grenzwertig. Ich möchte entgegnen, es war mehr als grenzwertig, unfair und vor allen Dingen gesundheitsgefährdend gegenüber den Konkurrenten.
Nachdenklich stimmt, dass fast alle grenzwertigen Vorfälle mit Cottbus 'er Beteiligung stattfinden. Weiterhin bedenklich ist, dass anscheinend bereits in der Schülerklasse, diese "Killer"-Instinkte geweckt werden (Bsp:Finallauf Sonntag letzte Kurve).
Das war nicht nur so in Esselbach! Auf Ihren "Betriebsausflügen" durch die Republik auf Landesverbandsrennen regiert, so möchte man annehmen, nur das Fahren ohne Rücksicht auf Verluste. Der Gipfel war erreicht in Bühlertann. Darauf näher einzugehen, ist m.E. nicht erforderlich.
Spätestens hier wären/waren Sie als Trainer gefragt um der Sache Einhalt zu gebieten. Leider war keine Besserung in Esselbach erkennbar. Dies lässt folgende Schlüsse zu:
Entweder wird dieses Verhalten von Ihnen akzeptiert, geduldet und sogar gefördert, oder aber Sie haben keinerlei Durchgriff auf Ihre Trainingsgruppe und sind mit ihr absolut überfordert!
Grundsätzlich kann man sagen, dass derzeit in Cottbus das Thema "Verbesserung der Leistungsfähigkeit deutscher BMXer im internationalen Vergleich" mit Methoden angegangen wird, die dem BMX in Deutschland mehr schaden als fördern. Es entsteht der Eindruck, dass nicht Menschen mit Gewissen und maximalen sportlichen Ehrgeiz die zukünftige Elite im BMX-Sport darstellen sollen und gegebenfalls Deutschland international repräsentieren sollen, sondern irgendwelche geformte (Kampf-) Maschinen.
Eine Vorbildfunktion übernimmt Ihre Trainingsgruppe hier definitiv nicht.
Dies lässt sich auch schon daraus ableiten, dass Ihrer Einladung an ausgewählte bayr. Fahrer zur Teilnahme an einer Sichtung/Trainingslager im Olympiastützpunkt kein einziger Fahrer gefolgt ist. Hut ab vor Bayern und den bayr. Fahrern.
- Nach dem derzeitigen Stand kann ich nur 3 Hoffnungen aussprechen:
- Keine weitere Unterwanderung der WA/WAV durch Cottbus-nahe Personen zur Verbesserung/Wahrung der Objektivität des Schiedsgerichts
- Kein weiterer Zulauf in Ihrer Trainingsgruppe, damit wieder Sport, Fairness Einzug hält. Ich kann Familien nur ermutigen, nicht dem Ruf aus Cottbus zu folgen und Ihre Kinder freizugeben, damit sie einer Wesenwandlung unterzogen werden, die der Persönlichkeitsentwicklung dieser Kinder absolut schädlich ist
- Eine Besetzung des Postens des Bundestrainers BMX mit einer Person, die dem Titel auch würdig ist
Ihr Jürgen Richter