Es geschah am heutigen Tage, und zwei Manner saßen in vollster Anstrengung all ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit bei einigen Kannen Kaffee und unendlich vielen Zigaretten brütend, aber durchaus motiviert, am Tisch.
Schade, dass es Kaffee und kein ALK war, denn sonst könnte sich die erzählende Person den Rest jetzt sparen (Randbemerkung des Autors zur empfindlichen Störung der erzählenden Person) !
Was taten sie da, dass ihre Gesichter erstarrten und ihre Blicke einen Punkt im Raum fokussierten? Ja, es war dieses Ding, dieser Forklifter, dessen Physiognomie Fragen an die Authentizität seines Ursprungs hervorrief? Ist er nun von Redline oder nicht? Was kann euch die erzählende Person berichten? Die beiden Männer versuchten es mit kölscher Dialektik: These: Dat Dingen is ne original Redline Forklifter. Antithese: Ever wat is, wenn et dat net is? Synthese: Sofort 'en Grappa und 'en Kölsch, weil dann is et uns ejal (Frei nach K. Beikircher) Man könnte es auch noch anders formulieren. Der Kölner hat ja gerade für Konflikte immer eine Lösung parat; Gregor: "Also, ich weiß net?!" Wolfgang antwortet: "Jenau! Man weiß et halt net! Dat Dingen süt halt lecker ut, ever 'ne jelbe Forklifter han ich noch nie jesin."
Nun liebe Leserinnen und Leser, was ist die Quintessenz dieses narrativen Blödsinns?
Gregor, es könnte ein echter sein oder aber auch nicht. Die Wahrheit sagt dir gleich das Licht.
Da wir nun alle schlauer sind, stellt sich abschließend die Frage nach der Moral.
Diese lautet: Passt auf, was ihr bei ebay ersteigert od. um es mit des Redliners Worten zu sagen - "Nur wo Redline reingestanzt ist, ist auch Redline drin". Na, hätte ich das mal früher gewußt!
Schlaft nun alle schön
Euer Sandmann

Gregor
P.S. Wilco, verzeih mir, sollte ich orthographische Fehler in der kölschen Mundart hineingewurstet haben. Et macht halt Freud und Früng halde zesamme. Sei gnädig - auch ihr Anderen, die ihr der kölschen Mundart mächtig seid.